Lasertherapie

Die Lasertherapie wird in eine High-Intensity-Lasertherapie (HILT; Synonyme: High-Level-Lasertherapie; High-Power-Lasertherapie) und eine Low-Level-Lasertherapie (LLLT; Synonym: Softlaser) unterschieden. Sie ist ein Verfahren der komplementären Medizin und wird mit Hilfe eines Lasers, der eine hohe Leistungsdichte aufweist, ausgeführt. Die Therapie gehört zum Teilgebiet der Lichttherapie. Aufgrund seiner höheren Leistung entwickelt ein High-Intensity-Laser im Gegensatz zum Softlaser auch eine thermische Wirkung auf das bestrahlte Gewebe.

 

Während der Therapie muss die Patientensicherheit entsprechend gewährleistet sein. Die Wirksamkeit der Lasertherapie wird durch einen analgetischen/schmerzlindernden sowie einem biostimulierenden, geweberegenerierenden Effekt vermutet.

Das Verfahren

Das normale Licht, z. B. das einer Glühbirne, besteht aus einer komplexen Zusammenstellung von Licht unterschiedlicher Wellenlängen, bzw. Farben und Ausbreitungsrichtungen. Ein Laser hingegen produziert Licht mit sehr speziellen Eigenschaften:

Monochromasie: Das Licht ist monochromatisch, das bedeutet, es hat nur eine bestimmte Wellenlänge bzw. Farbe.
Kohärenz: Das Licht ist kohärent, es schwingt in derselben Phase bzw. synchron.
Geringe Divergenz: Das Licht wird gebündelt und in eine definierte Richtung geschickt. Dabei verlaufen alle Strahlen nahezu parallel.

Die genaue Form der Therapie richtet sich nach der Individualität des Patienten und nach seiner Erkrankung. Das Verfahren kann eine sinnvolle Ergänzung zu konventionellen medizinischen Verfahren sein.

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